KENOM

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Der Name KENOM ist ein Akronym und steht für Kooperative Erschließung und Nutzung der Objektdaten von Münzsammlungen. Das Projekt KENOM wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein sammlungsübergreifendes, virtuelles Münzkabinett für alle numismatischen Bereiche und Epochen zu schaffen. Die ersten Anfänge von KENOM gehen in das Jahr 2004 zurück. Im Jahre 2012 wurde KENOM für zwei Jahre von der DFG gefördert. Das Programm kann von jeder wissenschaftlichen Institution nach vorheriger Anmeldung zur Sammlungsaufnahme genutzt werden. Es ist eine online-Datenbank, die keine zusätzliche Infrastruktur benötigt. Bis heute sind deutschlandweit 19 Institutionen in KENOM vertreten.

Listen mit Erarbeitung der neuen Datenbankfelder und zugehöriger Normdatensätze.

Bislang war KENOM in erster Linie für die Aufnahme von Sammlungsmünzen konzipiert, wenn auch in geringen Mengen bislang Fundmünzen in der Datenbank verzeichnet wurden.

In der KENOM-Sitzung vom 24. Mai 2018 wurde beschlossen, in KENOM nun auch Fundmünzen aufzunehmen und die Datenfelder hierfür entsprechend zu erweitern. Gleichzeitig sollte KENOM auch speziell den Niedersächsischen Belangen zur Fundmünzaufnahme angepasst werden. Damit ist auch die Erarbeitung weiterer Normdatensätze verbunden, die gemäß der Idee der linked open data von anderen Institutionen genutzt werden. Um die neuen Anforderungen umzusetzen, wurde eine Arbeitsgruppe „KENOM Datenbankfelder“ gegründet. Sie umfasst insgesamt 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie gehören den archäologischen, numismatischen und computertechnischen Wissenschaften an. (uw)

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