VORSCHAU

Hier sind alle Vorträge und Veranstaltungen bis November 2020 aufgeführt. Um diese Liste zu durchsuchen, verwenden Sie die im Header.
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Wegen COVID-19 haben die Ankündigungen und Termine nur vorläufigen Charakter!

Vortrag: Mittwoch, 14. Oktober 2020, 18:30 Uhr

Numismatische Gesellschaft zu Hannover e.V.

im Vortragsraum des Museums August Kestner, Trammplatz 3, 30159 Hannover

Rüdiger Köhler, Garbsen

Die österreichischen 25-Schilling-Gedenkmünzen und ihre historischen Hintergründe

Österreich ließ von 1955 bis 1973 Gedenkmünzen zu 25 Schilling als Silbermünzen prägen. Gleichzeitig war die erste 25-Schilling-Prägung im Jahr 1955 die erste Gedenkmünzenprägung der Republik Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg und der Rückkehr zum Schilling. Der Referent stellt die verschiedenen Gedenkmünzen und ihren Bilderreichtum vor.

Anmerkung: Museumseintritt für Nichtmitglieder der NGH.

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Vortrag: Mittwoch, 11. November 2020, 18:30 Uhr

Numismatische Gesellschaft zu Hannover e.V.

im Vortragsraum des Museums August Kester, Trammplatz 3, 30159 Hannover

Dr. Hans-Jürgen Ulonska, Erfurt

Gustav II. Adolf im Spiegel von Münzen und Medaillen
– unter besonderer Berücksichtigung des 30- jährigen Krieges –

Im Sommer des Jahres 1631 landete der schwedische König mit seinen Truppen an der Nordspitze der Insel Usedom, um seitens des Protestantismus in den 30-jährigen Krieg einzugreifen. Im Gefolge seiner Feldzüge entspannte sich eine reichhaltige Prägetätigkeit, die hinsichtlich der Prägestätten – v. a. posthumer Prägungen – bis heute nicht endgültig aufgeklärt ist.
Die Prägungen für die schwedische Krone dienten unter Verwendung von erbeutetem Kirchensilber (bspw.: Würzburg) primär der Bezahlung von Truppen und wurden vornehmlich in entsprechend ausgerüsteten Kreismünzstätten vorgenommen. Zu den ermittelten Münzstätten zählen in alphabetischer Reihenfolge ab 1631: Erfurt, Frankfurt, Fürth, Hildesheim, Nürnberg, Straßburg, Osnabrück, Weimar, Wolgast und Würzburg.

Doppelter Sterbetaler 1634 Erfurt (Foto: H.-J. Ulonska).

Ein besonderes Kapitel beinhaltet Medaillen zu Lebzeiten und nach seinem Tod in der Schlacht bei Lützen November 1632. Neben Münzen dienten diese Medaillen zugleich der Verherrlichung bzw. Bezeugung des evangelischen Glaubensbekenntnisses und reichen bis in die Gegenwart hinein (bspw.: Gustav- Adolf- Werke).
Der tragische Kreis schließt sich in Wolgast unweit der 1631 erfolgten Landung. Über ein Jahr dauerte der Trauerzug von Meuchen bis nach Schweden und der Beisetzung in Stockholm. Der Vortrag kann lediglich einen kleinen numismatischen Einblick gewähren, ist Teil einer seit über 30 Jahren währenden wissenschaftlichen und ehrenamtlich betriebenen Forschungsarbeit. Die wissenschaftlichen Früchte dieser Arbeiten dürfen zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sollen jedoch nach erfolgter Ernte in einem zusammenfassenden Werk veröffentlicht werden.

Anmerkung: Museumseintritt für Nichtmitglieder der NGH.

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Vortrag: Mittwoch, 18. November 2020, 18:30 Uhr

Museum August Kestner

Öffentlicher Vortrag des Freundes- und Förderkreises Antike & Gegenwart e.V.

Dr. Antje Scherner, Leiterin der Sammlung Angewandte Kunst, Museumslandschaft Hessen Kassel

Who is who um 1690? Jean Cavalier und die Porträtkunst im Kleinformat

Jean Cavalier (um 1650/60-1698/99) schuf während seines ruhelosen Lebens als Wanderkünstler mehr als hundert Bildnismedaillons von Fürstinnen und Fürsten, Politikern und Adligen aus ganz Europa. Dazu zählt auch das Bildnis August des Starken im Museum August Kestner.

Jean Cavalier, Portrait-Medaillon, Elfenbein, Museum August Kestner, Inv. WM XXIX, 17 (Foto: Christian Rose).

Als zarte Profilbildnisse in Elfenbein gearbeitet, waren sie beliebte Kunst- und Schatzkammerstücke, gelangten aber auch als Ausweis politischer Allianzen und diplomatischer Netzwerke in viele fürstliche Sammlungen. Der Vortrag befasst sich mit dem Oeuvre des hugenottischen Künstlers, der schließlich in Isfahan (Persien, heute Iran) verstarb und untersucht das Verhältnis seiner Elfenbeinmedaillons.

Anmerkung: Museumseintritt.

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Vortrag

Numismatische Gesellschaft zu Hannover e.V.

im kleinen Vortragsraum des Niedersächsischen Landesmuseums, Hannover, Willy-Brandt-Alle 5

Dr. Daniel Hercenberger, Hannover und PD Dr. Sebastian Steinbach

PaläoNumismatik – Dinosaurier und ihre Darstellung auf Münzen und Medaillen

Anmerkung: Museumseintritt für Nichtmitglieder der NGH.

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