SAMMLUNGSKATALOGE DES MUSEUMS AUGUST KESTNER

Digitalisiert wurden die Sammlungskataloge des Museums August Kestner vom Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek Heidelberg. Sie stehen auf deren Seite „Heidelberger historische Bestände – digital“ zum download in zwei Qualitätsstufen (normal und groß) zur Verfügung.

Raeder, Joachim: Die byzantinischen Münzen im Kestner-Museum, Hannover 1987 [Sammlungskataloge der Bestände im Kestner-Museum, Bd. 4].

Umschlag Joachim Raederer,
Die byzantinischen Münzen im Kestner-Museum Hannover.

Neben den griechischen und römischen Münzen fanden sich in der Sammlung Kestner auch byzantinische Prägungen in der Sammlung Kestners. Der Grundbestand der byzantinischen Münzen aus der Sammlung Kestner wurde durch die Münzsammlung von Friedrich Tewes, dem ehemaligen Hilfsbibliothekar und wissenschaftlichen Leiter des Vaterländischen Museums in Hannover, erheblich erweitert. Bedeutenden Zuwachs erlangte die Sammlung im Jahre 1930, als zahlreiche Stücke aus der Versteigerung byzantinischer Münzen bei Rodolfo Ratto erworben werden konnten. Der Versteigerungskatalog von Rodolpho Ratto galt lange Zeit als Handbuch der byzantinischen Münzen und wurde daher 1959 von J. Schulman nachgedruckt.
Joachim Raederer studierte Klassische Archäologie und leitete in den Jahren 1983-1985 das Münzkabinett des Kestner-Museums. Während dieser Zeit entstand der Sammlungskatalog. Er beinhaltet 319 byzantinische Prägungen, 31 Stücke der Ostgoten und zwei Münzen der Vandalen. (uw)

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Berger, Frank: Die Münzen der römischen Republik im Kestner-Museum Hannover. 100 Jahre Kestner-Museum Hannover, Hannover 1989 [Sammlungskataloge der Bestände im Kestner-Museum, Bd. 7].

Umschlag Frank Berger, Die Münzen der römischen Republik im Kestner Museum Hannover.

Die Sammlung an römisch republikanischen Münzen, die im Museum August Kestner aufbewahrt wird, ist von hervorragender Bedeutung und in ihrem Umfang mit denen des Department of Coins and Medals im British Museums in London, dem Cabinet des medailles der Bibliothèque nationale de France in Paris oder dem Berliner Münzkabinett in einem Atemzug zu nennen. Zur Sammlung gehören viele der Aes-Münzen aus der Sammlung Ernst Justus Haeberlin.

Publiziert wurde der Katalog mit den 3.952 Stücken von Frank Berger als Begleitband zu der Sonderausstellung „Roms Aufstieg zur Macht“. Seinerzeit kostete der Katalog 98,- DM. Mittlerweile längst vergriffen, ist diese seltene und wegen ihrer reichhaltigen Bebilderung sehr geschätzte Publikation nur noch antiquarisch zu haben. (uw)

Katalog-Nr. 111: As, Anonym, Rom, 225-217 v. Chr.
Vs.: Januskopf, Rs.: Prora nach rechts
281,65 g, 12h, Inv. 1986,20.99.

Rezensionen
Amandry, Michael: Revue Numismatique 32, 1990, 297.
Martin, Peter Hugo: Bonner Jahrbücher 193, 1993, 488-489.
Wulf, Friedhelm: Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 59, 1990, 288-289.

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Berger, Frank: Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993 [Sammlungskataloge der Bestände im Kestner-Museum, Bd. 12].
Berger, Frank: Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner-Museum Hannover 2, Hannover 1996 [Sammlungskataloge der Bestände im Kestner-Museum, Bd. 13].

Frank Berger, Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner Museum Hannover.

Das Museum August Kestner besitzt einen der größten und bedeutendsten Bestände an mittelalterlichen Brakteaten. Die Sammlung besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: dem Hort von Bokel, der Sammlung Baur und dem Museumsbestand, dessen Grundlage 2.354 Münzen, bilden, die im Jahre 1901 von Friedrich Tewes erworben werden konnten.

Frank Berger, Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner Museum Hannover 2.

Der Brakteatenfund von Bokel wurde 1928 entdeckt und beinhaltete etwa 15.000 Münzen. Er wurde fast vollständig im Jahre 1930 angekauft. Damit ist er der größte bislang in Niedersachsen dokumentierte Hortfund. Die Sammlung Baur mit etwa 1.000 Stücken bildet den dritten und jüngsten Teil. Der Brakteatenbestand im Museum August Kestner wird bis heute durch gezielte Ankäufe ergänzt. Die in den Jahren zwischen 1993 und 1995 neu erworbenen Stücke sind im zweiten Teil publiziert.

Die Brakteaten sind in den beiden Katalogen in geographischer Abfolge sowie mit einer kurzen Beschreibung aufgeführt und als Schwarz-Weiß-Foto abgebildet. (uw)

Rezensionen
Wulf, Friedhelm, Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte 63, 1994, 170-173.
Bompaire Marc, Revue Numismatique 150, 1995, 297-298.

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Berger, Frank: Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner-Museum Hannover, Hannover 1993.
Berger, Frank: Die mittelalterlichen Brakteaten im Kestner-Museum Hannover 2, Hannover 1996.

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